Mittwoch, 3. Februar 2010
Blindenschrift-Übersetzung.

Die lernen jetzt Blindenschrift und mussten ein gehüggeltes Gedicht in Normalschrift übersetzen.
Jetzt muss ich ihn nur noch davon suchen zu überzeugen, dass das Gedicht nich von Joachim Gingelnatz is.

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Dia-(b)Log.

wenn im dunkeln das reißen des himmels ertönt
wenn im licht jeder flug uns zerreisst
wenn im schwarz einer nacht unser blut es ersehnt
wenn das licht uns vereist und verspeist
wenn der herr uns vergibt
wenn der herr uns verstößt
gehn wir unter

so die nacht uns verschlingt da im mondenschein,
so der tag uns zerreisst in der luft
so die tiefschwarze nacht gießt uns liebe ein
so die sonne die liebe ruft
geht das schiff uns verloren
geht das laster an land
gehn wir unter

kannst du singen vom blut, kannst du singen vom leid
kannst du singen vom singen der wälder
kannst du sehn wie der himmel im sterben schreit
kannst du sehn die goldenen kälber
wenn das wasser verzischt
und die gischt uns erwischt
gehn wir unter

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Versmaß.

Als hätt ich sonst nix zu tun. (Jetzt grad wart ich auf meinen Haustheologen, damit wir die Uni-Bib überfallen gehen können, der hat heute ein Auto, das muss man ausnutzen!)
Statt sinnvolles durchs Gebälk zu schieben, denk ich jetzt in komischen Versmaßen, deren Namen ich mich nicht mehr erinnere. Nur daran, dass ich das Epochenheft zur "Poetik" komplett in Reimen geschrieben hab, als wir das in der Schule hatten. Schon ein schräges Gefühl durch den nächtlichen Frost zu stapfen mit Milchtüten und Fleischwurst in der Tasche (irgendwann bin ich schneller als Kind 1 und krieg doch noch mal wieder einen Eintopf und Milchkaffee gebacken), und schwarzflügelige Reime zu erfinden.
Jaja... zu viele alte Griechen gelesen in letzter Zeit. Euripides rockt höllisch dionysisch, das bringt Leute wie mich auf dumme Gedanken.

Im näxten Leben weddisch Discht.

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Kaufhut.

Fernsehen ist nicht gut. Die geben Autorenhinweise, und dann muss man herumrecherchieren, was diese Autoren so alles geschrieben haben, findet unheimlich viele neue Bücher die man ganz dringend lesen muss (Cassierer, Foucault, Arndt, Sloterdijk, Levi-Strauss, Benjamin, Bartes, Rousset, Duby, more Mulack), kriegt einen Hyperventialtionsanfall nach dem anderen, und stürmt dann die nächstbeste Bibliothek. Virtuell natürlich. Man muss ja erst mal gucken was die da so rumstehen haben, und ob man es auch ausleihen kann.
Und man MUSS es ausleihen, denn im Handel kostet meine Liste schon wieder 200 Euro, und das seh ich grad jetzt nit so wirklich ein, die ausgeben zu müssen, nur um mein Hirn sexuell zu befriedigen.

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den heine zu bringen,
bei diesem text. da muss ich mich räuspern. entschuldigung.
by don papp (10.01.15, 21:18)

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